Widerliche Betriebsratsverhinderung in Assistenzbetrieb in Köln

Das Assistenzunternehmen Ipsa-Vita aus Köln hat mit einem sehr unfeinen Schachzug die Gründung eines Betriebsrates unter Anderem zur Durchsetzung des Pflegemindestlohns(!) verhindert.
Der Assistenznehmerin, in deren Team die Gründungsbestrebungen stattfanden wurde unter dem fadenscheinigen Vorwand, es gäbe Reibereien, der Assistenzvertrag kurzfristig gekündigt. Somit wurde dem gesamten Team auf Grund der Struktur vor Ort automatisch der Arbeitsvertrag gekündigt.

Die betroffenen Assistenz-Kolleg*innen aus Köln haben im Januar 2021 mit unserem UAPA-Netzwerk sowie mit ver.di vor Ort Kontakt aufgenommen und sind nun mit Unterstützung von Gerhard Klas von work-watch Köln an die Öffentlichkeit gegangen – übrigens gemeinsam mit der ebenfalls betroffenen Assistenznehmerin, Anama Fronhoff. Kurzfassungen wurden  auch in der SoZ und im Neuen Deutschland veröffentlicht.

Doch lest selbst: 
https://www.work-watch.de/2021/05/assistenzdienst-br-gruendung-perfide-verhindert-pflegemindestlohn-verweigert/
https://www.sozonline.de/2021/06/krankmelden-is-nich/
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1152775.assistenz-noch-assistenz-oder-doch-schon-pflege.html
https://www.labournet.de/?p=190738

Wer Assistenz-Kolleg*innen in Köln bzw. NRW kennt, kann überlegen, wie der öffentliche Druck auf die Leitung von Ipsa-Vita erhöht werden kann bzw. wie die konkrete Solidarität und Unterstützung für die Anliegen unserer Kölner Kolleg*innen nach jeweiligen Möglichkeiten aussehen kann.