Die ersten Ergebnisse der Foto-Aktion sind jetzt schon hier und auf unserer Facebook-Seite zu finden.
Da unser Tarifvertrag aktuell immer noch unter Refinanzierungsvorbehalt steht und erst in weiteren Verhandlungen mit den Pflegekassen und dem Berliner Senat abgesegnet werden kann, sollten wir weiterhin deutlich wahrnehmbar und präsent bleiben. Deshalb zeigt und sagt der Welt da draußen, warum Ihr überhaupt einen Tarifvertrag haben wollt!
Sicherlich hat jede*r eine eigene Idee davon, warum ein Tarifvertrag wichtig ist. Der eine möchte eine wertschätzende Bezahlung seiner Arbeit, die andere empfindet es als gelebte Demokratie. Die Gründe sind so vielfältig wie ihr es seid und sie haben ihre Berechtigung. Und das möchten wir zusammen mit Euch sichtbar machen!
Ich bin Assistentin bei ambulante dienste seit 1,5 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil
- ich mehr Anerkennung für Pflege- und Assistenzjobs fordere!
- ich dann länger motiviert bin, den Job zu machen!
- jede Form der Pflege-, Care- und Reproarbeit unterfinanziert ist und das muss sich ändern!
- Urlaub wichtig ist, um ein gutes Leben zu haben!
Ich bin ASN bei ambulante Dienste seit 6 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil ein guter Lohn für gute Arbeit wichtig ist.
Ich bin Assistent bei ambulante dienste seit 1 Jahr und ich fordere einen Tarifvertrag, weil die Lebenserhaltungskosten auch steigen.
Wo ist mein Geld?
Ich bin bei ambulante dienste seit 15 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil ich es wert bin!
Ich bin Assistenznehmer bei ambulante dienste seit 16 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil Assistenz mehr wert ist!
Ich bin AS bei ambulante Dienste seit 1,5 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil feste tarife immer gut für AS sind.
Ich bin Assistentin bei ambulante dienste seit 9 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil eine angemessene Bezahlung auch eine Art von Wertschätzung ist.
Ich bin bei ambulante dienste seit 2,5 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil unsere Arbeit es verdient hat.
Ich bin AS bei ambulante dienste seit 5 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil das wichtig ist für eine demokratische Gesellschaft und für eigenverantwortliches Handeln.
Ich bin Assistenznehmerin bei ambulante dienste seit 2 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil ich eine langfristige und sichere Bindung zu meinen Assistent*innen benötige.
Ich bin persönliche Assistentin bei ambulante dienste seit 12 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil eine Arbeit mit großer Verantwortung auch gut bezahlt werden soll!
Wir sind ein Team bei ambulante dienste und wir fordern einen Tarifvertrag!
Ich bin bei ambulante dienste seit 1/2 Jahr und ich fordere einen Tarifvertrag, weil ich selbstbestimmt leben will!
Ich bin Assistentin bei ambulante dienste seit 9 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil es eine angebrachte Wertschätzung unserer Arbeit ist.
Ich bin Pflegefachkraft bei ambulante dienste seit 8 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil ich mehr wert bin.
Ich bin Organisationsmitarbeiterin bei ambulante dienste seit 24 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil die Wertschätzung meiner Arbeit sich auch auf der Gehaltsabrechnung widerspiegeln sollte!
Ich bin Assistent bei ambulante dienste seit 5 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil ich mir meine Wahlheimat Berlin weiterhin leisten können möchte!
Ich bin Persönliche Assistentin bei ambulante dienste seit 10 Jahren und fordere einen Tarifvertrag, weil es endlich an der Zeit ist, dass Persönliche Assistenz eine Aufwertung erfährt!
Ich bin AS bei ambulante dienste seit 18 Jahren und ich fordere einen Tarifvertrag, weil ich solidarische Lösungen stärken und Konkurrenz gegeneinander schwächen will.
Darum macht wie in den Beispielen von Euch und Euren Argumenten ein Foto. Ladet einfach den untenstehenden Vordruck herunter und füllt aus, in welchem Beruf und wie lange Ihr im Unternehmen seid und warum Euch der Tarifvertrag so wichtig ist. Schickt es an kontakt@verdi-ad-lw.de. Alternativ könnt Ihr uns die Fotos auch direkt über unsere Facebook-Seite schicken.
Bundesweiter Aktionstag am 26. September – Kundgebung in Berlin
Sei dabei! Bei der Demo am Samstag, 26. September. Treffpunkt 12 Uhr am IG Metall Haus, Alte Jakobstraße, Demo zum Roten Rathaus mit Abschlusskundgebung.
Rette mit uns den Sozialstaat
Die Regierungskoalition stellt arbeitende Menschen unter den Generalverdacht von Faulheit und Krankfeiern und legt die Axt an die soziale Sicherheit im Land. Das ist nicht das, was wir unter Reformen verstehen. Daher gehen wir am 26. September 2026 gemeinsam auf die Straße. Schließ Dich uns an, sei dabei!
Liebe AssistenznehmerInnen, Assistentinnen und liebe Organisationsmitarbeiter*innen,
die geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe bedrohen Teilhabe, Selbstbestimmung und die verlässliche Unterstützung von Menschen mit Assistenzbedarf.
Zugleich betreffen sie unmittelbar die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Gute Assistenz braucht stabile Strukturen, verlässliche Finanzierung und faire tarifliche Bedingungen.
Das aktuelle Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeigt uns, dass die Lage immer ernster wird und ausgrenzende Politik und auch Sparmaßnahmen gegen vulnerable Gruppen immer wahrscheinlicher werden. Wie sich die Wahl auf Berlin auswirkt ist nicht absehbar. Aber es hat sich in den vergangenen Monaten gezeigt, dass Sparmaßnahmen, auch in Berlin, im sozialen Bereich immer weiter voranschreiten und auch vor persönlicher Assistenz keinen Halt machen.
Wir sehen mit Sorge, dass der Sozialabbau, die Tariftreue und auch die Teilhabe behinderter Menschen am öffentlichen Leben gefährdet sind.
Die Geschäftsführung, der Vorstand und die Assistenznehmer*innenvertretung rufen deshalb gemeinsam dazu auf, sich an der Sterndemo zu beteiligen. 14.00 Uhr Pariser Platz: Soziale Teilhabe für alle 16.00 Uhr Rotes Rathaus: gemeinsame Abschlusskundgebung Treffpunkt vor der „Akademie der Künste“ (barrierefreie Toiletten) (mit Verdi)
Sterndemo am 12. September: https://sterndemo.de/
Gegen den Sozialkahlschlag!
Pariser Platz · 14:00 Uhr
Am 20. September wird in Berlin gewählt. Wir fordern Teilhabe, soziale Gerechtigkeit und gesunde Lebensbedingungen für alle Menschen in Berlin!
Die soziale Ungleichheit wächst durch ausgrenzende Politik und Stimmungsmache gegen besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen. Während rechtsextreme Kräfte immer stärker werden, greift die Bundesregierung wichtige Errungenschaften des Sozialstaates an und auch der schwarz-rote Berliner Senat kürzt massiv in der Daseinsvorsorge. Das betrifft alle Bereiche von Gesundheit über Bildung, Inklusion zu Arbeit, sozialer Sicherung und Wohnen.
Es ist Zeit, dass sich was dreht!
Gewerkschaften, Berufsverbände, NGOs, Wohlfahrtsverbände, Vereine und Initiativen rufen gemeinsam auf: Komm mit uns auf die Straße!
Organisiert von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden u.v.a.
Mit solidarischen Grüßen
Die Geschäftsführung Der Vorstand Die Assistenznehmer*innenvertretung
Bild: Andrea Abu
Sterndemo
Am 12. September 2026 — eine Woche vor der Berlin-Wahl — ruft ein breites Bündnis aus über 80 Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften zur Sterndemonstration auf. Aus allen Bezirken kommen wir sternförmig zum Roten Rathaus. Sieben thematische Demozüge bündeln die Kämpfe und Forderungen der Berliner Zivilgesellschaft. Um 16 Uhr münden alle in die gemeinsame Abschlusskundgebung.